Warum laden Gamer keine Loyalty-Apps herunter? Und was bedeutet das für den stationären Handel?

Diese Frage treibt uns bei Retail Gaming Solution täglich an. Hier teilen wir unsere Erkenntnisse aus echten Gesprächen mit Retailern, Brands und Stadtmarketing – und zeigen warum die Verbindung von Mobile Gaming und stationärem Handel der nächste logische Schritt für Kundenfrequenz und Kundenbindung im Einzelhandel ist.

Warum sollte ein Gamer die Loyalty-App eines Retailers herunterladen?

Die eigentliche Frage hinter der Download-Hürde im stationären Handel

Fast in jedem Gespräch mit Retailern und Marken kommt irgendwann dieselbe Frage: „Warum sollten unsere Kunden noch eine weitere App herunterladen?"

Es ist eine verständliche Frage. Der App-Markt ist übersättigt, die Aufmerksamkeit knapp und die Download-Bereitschaft sinkt. Aber sie stellt das Problem vom falschen Ende aus.


Die eigentliche Frage lautet anders

Wer wirklich verstehen will warum klassische Loyalty-Apps bei jungen Zielgruppen scheitern, muss die Perspektive wechseln.

Nicht: Warum lädt ein Kunde noch eine App herunter?

Sondern: Warum sollte ein Gamer die Loyalty-App eines Retailers herunterladen?

Die Antwort ist simpel: Er tut es nicht. Den interessiert kein Punktesystem. Den interessiert sein nächstes Level. Sein nächster Drop. Sein nächster Erfolg.


Gamification im Einzelhandel greift zu kurz

Klassische Gamification im Einzelhandel belohnt Bestandskunden die sowieso schon kaufen. Punkte sammeln, Coupons einlösen, Badges verdienen. Das funktioniert – aber es löst das eigentliche Problem nicht.

Es bringt keine neuen Kunden durch die Tür.

Die Generation, die täglich Stunden in digitalen Welten verbringt, etwa in Mobile Games, auf Twitch oder in interaktiven Systemen, wird vom stationären Handel bisher kaum wirklich erreicht. Nicht weil diese Zielgruppe nicht existiert. Sondern weil die Angebote nicht in ihrer Welt stattfinden.


Retail Gaming als nächster Schritt

Der Unterschied zu klassischer Gamification im Einzelhandel liegt nicht in der Technik. Er liegt im Ansatz. Retail Gaming bedeutet nicht, dass ein Retailer eine eigene Spielmechanik in seine App baut. Es bedeutet, dass reale Stores Teil einer bestehenden Spielwelt werden – einer Welt in der Millionen Spieler bereits täglich aktiv sind.


Spieler entdecken teilnehmende Geschäfte direkt in der Spielwelt. Sie kommen in die Stores, weil das Spiel sie motiviert. Sie kaufen reale Produkte und erhalten dafür digitale Belohnungen. Jeder Besuch und jede Transaktion sind in Echtzeit messbar.

Das ist kein Loyalty-Programm. Das ist Kundenaktivierung auf einem neuen Level.


Nicht die App einer Marke. Eine Welt in die Marken eingeladen werden.

Genau darin liegt der entscheidende Unterschied zu allem was bisher im Bereich Kundenbindung im Einzelhandel versucht wurde.

Retailer und Brands werden nicht zum Betreiber einer eigenen digitalen Welt. Sie werden Teil einer bestehenden Welt mit aktiver Nutzerbasis, echten Spielern und messbarem Umsatz.

Nicht die nächste isolierte Marken-App. Sondern reale Stores als Teil einer digitalen Spielwelt.


Retail Gaming Solution verbindet stationären Handel mit den Mechaniken moderner Mobile Games. Spieler besuchen Stores, kaufen Produkte und generieren messbaren Umsatz direkt am Point of Sale.

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